Düfte

Zeit für eine Alternative

Aromatherapie

Das Verwenden von ätherischen Ölen blickt bereits auf eine 5000 Jahre alte Geschichte zurück, nur ist sie dann wieder in Vergessenheit geraten. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde sie wiederentdeckt, vor allem in Frankreich, Italien und England.

Renè Maurice Gattefossè, der Vater der neuzeitlichen Aromatherapie, war sehr interessiert an der Wirkungsweise ätherischer Öle, was er auch in seinem Buch „Aromatherapie“ (1937) niederschrieb.

Dr. Jean Valnet, ein französischer Arzt, war von diesem Buch sehr beeindruckt und verwendete während des zweiten Weltkriegs ätherische Öle, um Kriegsverletzungen zu desinfizieren und zu heilen. Sein Buch „Aromathèrapie, Traitment des maladies par les essences des plantes“ kam 1964 heraus und damit begann er Ärzte in Aromatherapie zu unterrichten.

Quelle:  Susanne Fischer-Rizzi

Aromatherapie ist eine Behandlung mit Hilfe von Düften. Damit sind nicht Parfums gemeint, sondern die naturreinen, ätherischen Öle therapeutisch wirksamer Pflanzen.

Sie ist eine besondere Form der Kräuterheilkunde, welche Öle einsetzt um physische, mentale und emotionale Gesundheit zu erhalten bzw. um Wohlbefinden zu erzeugen.

Quelle:  Ingrid Karner - aromainfo.at e.U.

Ätherische Öle

Die große Bandbreite der Wirkungen ätherischer Öle beruht auf einer Vielzahl von Inhaltsstoffen. Jedes Öl setzt sich aus einer großen Anzahl verschiedenster organischer Verbindungen zusammen, den Inhaltsstoffen, die für Wirkung sowie Duft verantwortlich sind. Jeder Inhaltsstoff hat spezifische Wirkungen, die auch oft nachgewiesen sind. Auch hat man nachgewiesen, dass der Charakter und die ganzheitlich heilende Wirkung eines Öls nicht nur auf einen einzelnen Inhaltsstoff, sondern vor allem auf das Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe zurückzuführen ist. Das erklärt auch das große Indikationsspektrum, wie z.B. von Lavendelöl.

Quelle:  Werner, v. Braunschweig

Gewonnen werden diese ätherischen Öle aus den Blättern, Blüten, Samen, Früchten, Fruchtschalen, Holz, Zweigen, Wurzeln, Rinden und Harzen verschiedenster Pflanzen.

Wichtig bei ätherischen Ölen ist vor allem die Qualität.             Folgende Hinweise sollten unbedingt auf einem ätherischen Öl angegeben sein:

  • 100 % naturreines (echtes) ätherisches Öl
  • zur Raumbeduftung und Aromatherapie (Aromapflege) geeignet
  • deutscher Pflanzenname
  • botanische Bezeichnung
  • verwendeter Pflanzenteil
  • Reinheit bzw. Verdünnungsmittel
  • Herkunft
  • Herstellungsart
  • Haltbarkeit
  • Chargennummer
  • Füllmenge

Quelle:  Ingrid Karner - aromainfo.at e.U.

Anwendungen

Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten ätherische Öle anzuwenden, je nach Vorlieben kann man wählen zwischen:

  • Bäder
  • Duschen
  • Inhalationen
  • Raumbeduftungsgeräte
  • Sprays
  • Einreibungen (Massagen)
  • Kompressen/Wickel
  • Aromaküche

Quelle:  Ingrid Karner - aromainfo.at e.U.

Vorsichtsmaßnahmen

Aufgrund verschiedenster Inhaltsstoffe naturreiner, ätherischer Öle und deren Wirkung sollten diese nicht unüberlegt und ohne genügend fachlichem Wissen eingesetzt werden.

Wie heißt es so schön:

„ All Ding sind Gift und nichts ist ohn` Gift, allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“
 Paracelsus

Ich werde sie genauestens über die Vorsichtmaßnahmen Ihrer individuellen, duftenden Lösung informieren.